Der Schamhaarmeister

Vom Kölner Dom bis Sacre Ceur
kennt man den Anal-Frisör,
der da pflegt, nicht nur bei Huren,
rund ums Futzloch die Frisuren.

Wo ein Freier rumgewühlt,
da wird erstmal weichgespült.
Damit's Sperma sanft entrinnt,
ist die Haarpracht ausgedünnt,
denn die krausen Schameslocken,
die beim Stoß im Futzloch hocken,
klumpen sich, wenn nicht geschert;
und das Rammeln wird erschwert.

Auch nach jeder Dickdarmdröhnung
sorgt er stets für neue Tönung.
Ob nun säuglingsmöslein-bläulich
oder greisenhoden-gräulich -
jede Art von Haarcoleur
liefert der Analcoiffeur.

Selbst auf Wunsch in Windesschnelle
formt er eine Dauerwelle
die bis hin zur Kitzlerpocke
glänzt wie eine Schillerlocke.

Auch im Notfall hilft der nette
Scherenfreund der Kahlrosette.
Dann plaziert er einen Dutt
auf die blank rasierte Futt,
oder formt aus Quarkbissé
ein apartes Po-Toupet.

Jeden Fall, egal wie schlimme,
löst er lächelnd an der Kimme.
Darum ist er so beliebt -
gut, daß es den Meister gibt!


         fünf Feistlinge



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